Laborroboter «Schorsch» übernimmt betriebliche Gesundheitsförderung im ZLM der Insel Gruppe

Das Universitäre Zentrum für Labormedizin (ZLM) der Insel Gruppe erweitert seit Anfang 2026 den Einsatz seines Laborroboters «Schorsch» um eine neue Funktion: Dreimal täglich leitet die Maschine das Personal zu kurzen Bewegungs- und Dehnpausen an. Das ZLM verbindet damit betriebliche Gesundheitsförderung direkt mit dem laufenden Digitalisierungsprozess.

Das ZLM ist die zentrale Drehscheibe für die Laboranalytik der Insel Gruppe. Die rund 130 Mitarbeitenden des Zentrums bewältigen an einem durchschnittlichen Wochentag über 3 000 Aufträge und rund 30 000 Analysen. Die Arbeit der Biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker ist trotz hohem Automatisierungsgrad hochkomplex und verantwortungsvoll. Regelmässige Entlastungspausen sind in diesem Umfeld gesundheitlich wirksam und organisatorisch sinnvoll.

Neue Aufgabe für einen bewährten Helfer

Seit Januar 2026 gehört der Laborroboter «Schorsch» zum festen Betrieb des ZLM. Primär eingeführt, um Routine-Transportwege zu übernehmen und das Fachpersonal zu entlasten, übernimmt Schorsch nun eine zusätzliche Funktion im betrieblichen Gesundheitsmanage-ment. Dreimal täglich signalisiert er mit einem akustischen Signal und einer automatisierten Ansage die Bewegungspause. Für jeweils fünf Minuten leitet er die Mitarbeitenden zu einfachen Streck- und Dehnübungen an.

«Institutionalisierte Bewegungspausen helfen unseren Mitarbeitenden, routinierte oder sitzende Tätigkeiten bewusst zu unterbrechen», betont Karin Volken, Leiterin Biomedizinische Analytik. «Das fördert nicht nur die physische Gesundheit, sondern stärkt durch das gemeinsame Erlebnis auch den Teamzusammenhalt.

Technologische Innovation im Dienst des Personalwohls

Die Akzeptanz der neuen Funktion im Team ist hoch. Schorsch wird von den Mitarbeitenden zunehmend nicht mehr ausschliesslich als Arbeitsinstrument wahrgenommen. «Schorsch erfüllt mittlerweile eine Rolle, die weit über seine ursprüngliche Funktion hinausgeht», sagt Karin Volken. «Er erinnert uns täglich daran, dass modernes Arbeiten Gesundheit und Effizienz nicht als Gegensätze behandelt.»

Das Projekt steht exemplarisch für den Anspruch der Insel Gruppe, technologischen Fortschritt und Mitarbeitendenorientierung konsequent zu verbinden. Die Zentrumsleitung prüft, ob das Modell auf weitere Betriebsbereiche ausgeweitet werden kann.

Medienauskunft

Medienstelle Insel Gruppe
Telefonnummer +41 31 632 79 25 / kommunikation@STOP-SPAM.insel.ch 

Dateien

Medienmitteilung vom 01. April 2026