Infrastruktur
Das Universitätsspital der Insel Gruppe verfügt über eine Forschungs-Infrastruktur, die höchsten internationalen Qualitätsstandards entspricht und Forschende bei der Durchführung von Forschungsprojekten umfassend unterstützt. Forschungsinstitute mit Kooperativen mit der Industrie entwickeln klinische Anwendungen, Wissenschaftlern stehen zahlreiche Forschungs-Dienstleistungszentren zur Verfügung. Untenstehend findet sich eine Übersicht:
Direktion Lehre und Forschung
Die Direktion Lehre und Forschung (DLF) koordiniert und finanziert universitäre Forschung und Lehre am Universitätsspital Bern und den weiteren Standorten der Insel Gruppe. Wegleitend ist dabei die Leistungsvereinbarung zwischen der Universität Bern und der Inselspitalstiftung über die Übertragung von Aufgaben in Lehre und Forschung. Die DLF arbeitet eng mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bern zusammen. Sie ist zudem verantwortlich für die Weiterentwicklung der Forschungsstrategie "Wissen schafft Gesundheit".
Kontakt
Frau Andrea Hipp, Assistentin Direktor Lehre und Forschung
Telefon: +41 (0)31 632 80 32
andrea.hipp@STOP-SPAM.insel.ch
Anschrift
Insel Gruppe AG
Direktion Lehre und Forschung
3010 Bern
Insel Data Science Center (IDSC)
Das Insel Data Science Center (IDSC) ist die direktionsübergreifende Organisationseinheit der Insel Gruppe AG für die Sammlung, Bereitstellung und Nutzung der digitalen Daten aus unserer Organisation. Das IDSC verantwortet die Entwicklung und den Betrieb der Datenplattform IDP einschliesslich der darauf aufbauenden Applikationen und Dashboards sowie alle hierzu benötigten Grundlagenarbeiten.
Wer Daten aus Systemen der Insel Gruppe für Forschungs- oder medizinische Vorhaben weiterverwenden will, erhält durch das Insel Data Science Center Unterstützung. Durch das Angebot des IDSC kann die Einhaltung der Vorgaben des Humanforschungs- und Datenschutzrechtes sichergestellt werden.
Das IDSC wurde im August 2020 durch die Direktion der Insel Gruppe als zentrale Anlaufstelle für die Verwaltung, Aufbereitung und Herausgabe von Daten für Forschungs- und medizinische Vorhaben (etwa Qualitätsanalysen, Patientensicherheit, etc.) definiert. Den Betrieb hat das IDSC bereits im November 2017 in Form des IDCL (Insel Data Coordination Lab) aufgenommen und konnte seither eine umfassende Expertise und ein breites Dienstleistungsangebot aufbauen.
Data Science hilft dabei, die Medizin zu verbessern und die Behandlung individuell auf die Patienten abzustimmen. Das Insel Data Science Center verbindet unsere Data Scientists, unsere Ärzt:innen und Pflegenden sowie Daten und Computing Power zum Wohle der Gesundheit unserer Patienten.
Das Insel Data Science Center vereint Spezialisten aus Medizin, Forschung und Betriebswirtschaft. Diese einzigartige Kombination von Spital- und medizinischem Wissen ermöglicht die Analyse von kombinierten Datenmodellen zur Lösung von neuen, interdisziplinären Fragestellungen.
Das IDSC bietet folgende Dienstleistungen an:
- Datensammlung und Datenaufbewahrung für die Insel Gruppe
- Bereitstellung von Datenprodukten und -dienstleistungen für die Insel Gruppe
- Bewirtschaftung / Entwicklung von IT Werkzeugen für die Darstellung und Auswertung der Daten
- Datenaufbereitung und -herausgabe entsprechend den Weisungen der Insel Gruppe AG (z.B. Finanzreglement) und den Vorgaben des Humanforschungs- und Datenschutzrechts
- Prüfung von Anträgen für die Datenherausgabe
- Entwicklung von Registeranbindungen sowie Anbindung an nationale und internationale Dateninitiativen
Die medizinische Forschung ist nebst der Patientenversorgung das wichtigste Ziel des Universitätsspitals. Mit dem IDSC können wir Insel-interne Forscher besser mit externen Forschungsgruppen vernetzen und die Anforderungen z. B. des Schweizerischen National Fonds oder des Swiss Personalized Health Networks optimal erfüllen.
Die Forscher können die Machbarkeit ihrer Forschungsideen innert Minuten überprüfen. Eine sichere Umgebung mit leistungsfähigen Analyse- und Machine Learning Tools unterstützt die Forschenden bei der Auswertung der Daten und bei der Entwicklung von neuen Algorithmen. Das IDSC unterstützt die translationale Rückführung der Forschungsergebnisse in die Kliniken.
Profitieren Sie vom Wissen der IDSC-Mitarbeiter, von der Rechenleistung des High Performance Computing Clusters und von den Speichersystemen des IDSCs.
Kontakt
IDSC.DTI@STOP-SPAM.insel.ch
+41 31 664 17 80
Postadresse:
Freiburgstrasse 18
3010 Bern
Standort Büro:
Schwarztorstrasse 96
3007 Bern
Research facilities and services
Biobank Bern
Mit der Biobank Bern ist am Inselspital seit Mai 2016 die zentralisierte, standardisierte und systematische Erfassung von Gewebe- und Flüssigkeitsproben in der grössten klinischen Biobank der Schweiz möglich. Die Biobank garantiert eine gesetzeskonforme Gewinnung und Lagerung von Bioproben sowie eine einwandfreie Probenqualität. Als Teil der Swiss Biobanking Platform des Schweizerischen Nationalfonds ermöglicht die Berner Biobank ebenso den Zugang zu nationalen Proben und internationalen Forschungsprojekten.
Die Biobank Services (BBS) des Inselspitals stellen Infrastruktur und Dienstleistungen rund um die Verarbeitung und Lagerung von flüssigen Bioproben zur Verfügung. Damit erfüllen sie die klaren Anforderungen des Humanforschungsgesetzes (HFG) bezüglich Temperatur, Logistik, Nachverfolgbarkeit und Datenschutz. Mit den BBS ist die Infrastruktur der Liquid Biobank Bern des Inselspitals auch für externe Forschungsgruppen zugänglich. Forschende der Uni Bern, des Inselspitals und internationaler Forschungsgruppen mit Berner Beteiligung können die Biobank-Leistungen über den gleichen administrativen Prozess wie andere Studienleistungen anfordern.
Department for BioMedical Research (DBMR)
Im Department for BioMedical Research (DBMR) führen Inselärztinnen und -ärzte krankheitsorientierte Grundlagenforschung (Laborforschung) durch, die nicht in der Kernzone für Patienten, nicht im Spital selber durchgeführt werden kann. Das Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern stellt Forschenden die Core Facilities zur Verfügung. Neben der Clinical Trials Unit (CTU) umfassen diese u.a. eine interfakultäre Bioinformatik, eine Experimental Chirurgische Station, Genomics, Live Cell Imaging, ein Massenspektrometrie- und Proteomics-Labor sowie ein Zytometrie-Labor.
Clinical Trials Unit (CTU)
Die Clinical Trials Unit (CTU) Bern ist ein Kompetenzzentrum für klinische Studien der Medizinischen Fakultät der Universität und des Berner Universitätsspitals. Die CTU Bern unterstützt und beteiligt sich hauptsächlich an klinischen Studien von Prüfärzten des Inselspitals und der Universität Bern.
ARTORG Center for Biomedical Engineering Research
Das ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern verbindet Bioengineering mit Biomedizin und zahlreichen weiteren medizinischen Forschungsdisziplinen. Es pflegt aktive Partnerschaften mit Forschungs- und Entwicklungsgruppen der Berner Fachhochschule und anderer technischer Institute der Schweiz. Darüber hinaus wird durch Einbindung von Partnern aus der schweizerischen Medizintechnik-Branche der Wissens- und Technologietransfer gefördert.
Um die Erfolgsaussichten dieser so genannten translationalen Forschung – eines Forschungszweigs, der sich mit der Umsetzung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in praktische Lösungen beschäftigt – zu verbessern, wird kreatives Teamwork über alle in der ARTORG vertretenen Disziplinen hinweg praktiziert.
Link zur Sendung SRF Einstein, Ausstrahlung 27.08.2017, "Der Lungen-Chip aus Bern"
Clinical Metabolomics Facility
„Die „Clinical Metabolomics Facility“ ist eine offene interdisziplinäre Plattform für die klinische Forschung. Sie schafft für alle Nutzer die notwendigen Voraussetzungen für die Durchführung umfassender Metabolomanalysen mit dem Ziel, ein vertieftes pathophysiologisches Verständnis von Stoffwechselveränderungen bei unterschiedlichsten Erkrankungen zu gewinnen und damit verbunden eine Weiterentwicklung der Diagnostik und die Optimierung der Therapie zu ermöglichen.
Die Hauptaufgabe der „Facility“ ist ein vereinfachter Zugang zu modernsten Forschungseinrichtungen (Massenspektrometrie) und Know-How im Bereich „Metabolomics“ für die klinische Forschung. Die „Facility“ ist nicht gewinnorientiert. Ein „Scientific Board“ bestehend aus Vertretern der verschiedenen Nutzer aus Klinik und DKF regelt und überwacht den Zugang und die Zugangskonditionen.
sitem-insel AG
Das Schweizerische Institut für Translationale Medizin sitem insel möchte ein nationales Zentrum für Translationale Medizin in Bern schaffen. Die Translationale Medizin befasst sich mit dem Übergang von neuen Erkenntnissen und Produkten aus industrieller Entwicklung und Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. Mit dieser prozessorientierten Disziplin wird die unabdingbare Interaktion zwischen Grundlagenforschern der Industrie und Hochschulen, Klinikern, regulatorischen Instanzen und Investoren professionalisiert.
Die Mission von sitem-insel besteht in der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Translation in der Schweiz. Dies tut es durch
- die Ausbildung von Spezialisten für Translation (Swiss School for Translation and Entrepreneurship in Medicine)
- das Bereitstellen von Infrastruktur und Personal an der Schnittstelle von Industrie und nicht-klinischen Einheiten der Hochschulen und Universitätsspital (Enabling Facilities)
- die Förderung der Innovation und Optimierung des administrativ-regulativen Aufwands (Translation Promoting Service)
