Philippe Schucht und die Swiss Neurosurgeons International (SNI) in Myanmar
Dr. Philippe Schucht ist stellvertretender Chefarzt für Neurochirurgie am Universitätsspital Bern mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung, bekannt für sein Engagement für klinische Exzellenz, chirurgische Innovation und Lehrtätigkeit. Seine klinische Praxis ist in der Universitätsklinik Bern angesiedelt, wo er sich auf komplexe neurochirurgische Eingriffe spezialisiert hat, darunter die Behandlung von Gehirntumoren, vaskulären Malformationen und pädiatrischer Neurochirurgie. Seine Beiträge haben zu bedeutenden Fortschritten in der minimalinvasiven Technik und intraoperativen Überwachung geführt und damit die Patientenergebnisse und -sicherheit verbessert.
Als Gründer und führende Persönlichkeit von Swiss Neurosurgeons International (SNI) konzentriert sich Philippe Schucht darauf, die neurochirurgische Versorgung in Myanmar zu verbessern. 2012 hatte Myanmar bei ein Bevölkerung von rund 50mio gerade einmal 10 Neurochirurgen (von denen 4 eine adäquate medizinische Ausbildungen aufwiesen), bei einem geschätzten Bedarf von mindestens 200. Um in absehbarer Zeit in die Nähe der erforderten Anzahl Neurochirurgen zu gelangen lancierte Philippe Schucht 2012 die SNI mit dem Ziel, mittels eines neu gegründeten teach-the-teachers program die Ausbildung und Schulung von Neurochirurgen zu fördern, um die Wissenslücken zu schliessen und die chirurgischen Fähigkeiten im Land zu erweitern. Die Organisation hat verschiedene Initiativen erfolgreich umgesetzt, die die lokalen neurochirurgischen Praktiken direkt beeinflussen.
Eines der Hauptprojekte von SNI ist das Bildungs-Twinning-Programm, das Schweizer Neurochirurgen mit medizinischen Institutionen in Myanmar verbindet. Dieses Programm hat zahlreiche Workshops und praktische Schulungen in Myanmar ermöglicht, die viele Teilnehmer erreicht und das Ausbildungserlebnis für lokale Chirurgen, Pflegekräfte und Techniker erheblich bereichert. Dr. Schucht hat
zahlreiche Outreach-Missionen durchgeführt, um direkte Schulungen, Mentoring und Unterstützung in chirurgischen Techniken und Patientenmanagement anzubieten, in Yangon, Mandalay wie auch abgelegenen Regionen in Myanmar. Die Fokussierung auf die Ausbildung zukünftiger Ausbildner führt zu einer signifikanten Hebelwirkung, dank derer bis heute über 60 Neurochirurgen ausgebildet wurden, von denen zahlreiche selber Professoren geworden sind.
SNI setzt sich dafür ein, nachhaltige Ausbildungsmodelle zu schaffen, die das Gesundheitssystem in Myanmar stärken. Die Organisation unterstützt laufende Forschungsprojekte, die darauf abzielen, klinische Ergebnisse zu verbessern, und stellt essentielle Ressourcen zur Verbesserung der lokalen chirurgischen Infrastruktur zur Verfügung.
Durch seine Arbeit mit Swiss Neurosurgeons International verkörpert Dr. Philippe Schucht ein Engagement für Exzellenz in der Neurochirurgie, fördert die Entwicklung der chirurgischen Ausbildung, verbessert die Patientenversorgung und trägt zu besseren Gesundheitsergebnissen in Myanmar bei.
